Neue Mannschaftsaufstellung

22. Juli 2011


Seit über acht Jahren ist Marcus Rößler als Marketingleiter Stammspieler der IKmedia und hat vor allem im Eventbereich so manchen Volltreffer gelandet. Nun taucht der 43-Jährige das Agentur-Hemd gegen das Trikot vom 1. FC Nürnberg – zu verlockend war für den Diplom Sportökonom der Ruf aus der Fußballbundesliga und die Aussicht auf einen guten Posten bei dem Bundesligisten.

Die „Glubb“-Fans unter den Kollegen sehen es mit einem lachenden und einem weinenden Augen und hoffen natürlich auf reichlich Freikarten – vermisst wird unser Marcus aber schon jetzt. Heute, am 22. Juli, ist sein letzter Arbeitstag. Die Mannschaftstärke der IKmedia indes ist nicht in Gefahr. Seit einer Wochen hat sich mit Astrid Schmidt bereits eine neue Kollegin warmgearbeitet.

Die 27-Jährige spricht Hebräisch, Dänisch und Facebook, hat Informatik studiert und ist redaktionell ebenfalls erfahren. Mehr dazu gibt es in Ihrem eigenen Blog-Eintrag.

It’s a kind of magic: Mentalist Danny Ocean

12. Juni 2011

Wenn eine Gabel so aus der Spülmaschine käme – man würde sich ärgern und die Service-Hotline anrufen. Wenn Danny Ocean Besteck verbiegt, dann grenzt das an ein Wunder. Denn im Gegensatz zum Haushaltsgerät verwendet er keine Gewalt, sondern verändert die Form von Gabeln ausschließlich mit geistigen Kräften.


Diese außergewöhnlichen Fähigkeiten nutzt der begabte Mentalist aus der Spielkartenstadt Altenburg allerdings nicht, um zu edlen Anlässen die mühevoll drapierte Tischanordnung durcheinanderzubringen – im Gegenteil: Danny Ocean will das Publikum überraschen, ja verzaubern. Nur hört er das Wort „Zauber“ nicht so gern. Warum das so ist? Mentalisten ziehen keine Kaninchen aus dem Hut, sie zeigen, was mit Geisteskraft alles möglich ist.

Was eine Gabel ist und wie sie aussehen soll, wissen wir Europäer schon seit der Römerzeit: Vorne Zacken zum Aufspießen von Fleisch oder Gemüse, dahinter ein langer, möglichst gerader Stiel. Aber warum muss eigentlich alles immer nach dem ewig gleichen Schema ablaufen? Richtig – und deshalb haben wir von IKmedia unser Team mit Danny Ocean, dem Spezialisten für das Ungewöhnliche, ergänzt. IKmedia setzt auf ganzheitliche Kommunikation, also auf passgenaue Pressearbeit, extravagante Events und maßgeschneidertes Marketing. Mit dem Mentalisten Danny Ocean vertreten wir nun einen Mann mit außergewöhnlichen Fähigkeiten: Er hat nicht nur eine besonders innige geistige Beziehung zum Essbesteck, er kann mit seinen Kräften auch massive Tische zum Fliegen bringen und sogar willensstarke Menschen beeinflussen.

Aperitif mal intensiv: Der Entertainer Danny Ocean kann auch Sie „verzaubern“ – Sie werden staunen, wie leicht es Ihnen und Ihren Gästen fällt, die eigenen Gabeln auf dem Esstisch zu vergessen. Egal, ob Bühnenshow, Produktvorstellung, Mitarbeiterschulung oder Dinner im Kreise von Geschäftspartnern – Danny Ocean ist ein erfahrener Entertainer, der sich perfekt auf Ihre Bedürfnisse und auf Ihren Event einstellt. Und wenn dann nichts mehr so ist, wie wir es gewohnt sind, ist alles möglich. Nutzen Sie den Mentalisten als Impulsgeber für die eigene Ideenschmiede und präsentieren Sie Ihre Marke und Ihre Produkte einmal überraschend anders.

Trifft der Geist von Danny Ocean auf Edelstahl, dann hat das ziemlich harte Material gar keine andere Wahl – es muss die Kurven kriegen und sich auf Befehl verbiegen. Alles eine Frage des richtigen Drehs. Daher gibt’s an dieser Stelle einen kurzen Film, der Danny Ocean in Aktion zeigt – viel Spaß beim Anschauen wünscht das Team von IKmedia! Hier geht’s zum Film.

Möchten auch Sie magische Momente mit Danny Ocean erleben oder haben Sie noch Fragen? Hierfür müssen Sie nicht die Kunst der Telepathie beherrschen, eine einfache Mail an Nadine Schulz genügt: sn@ikmedia.de

 

Full Speed für den medialen Erfolg

18. April 2011

Wie äußert man sich gegenüber Journalisten nach einem verpatzten Rennen? Wie sieht der professionelle Facebook-Auftritt eines Rennfahrers aus? Die neuen Kandidaten der Deutsche Post Speed Academy erhielten jüngst von uns eine umfangreiche Medienschulung – gerade rechtzeitig zum Beginn der neuen Motorsport-Saison.


Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel schafft es scheinbar mühelos und in jeder Lage, geschickt mit Journalisten umzugehen. Doch solch ein Medienprofi ist selten vom Himmel gefallen. Wie einst Vettel müssen junge Motorsporttalente den richtigen Umgang mit Journalisten erst lernen. Als Media-Agentur mit einem besonderen Faible für Motorsport unterstützen wir sie gerne dabei: Vor Kurzem haben wir die aktuellen Kandidaten der Deutschen Post Speed Academy Niklas Brinkmann (17), Mario Farnbacher (18), Heiko Hammel (22), Christopher Mies (22), Max Sandritter (22), Jann-Hendrik Ubben (20) und Pascal Wehrlein (16) daher zu einer Medienschulung eingeladen.

Dort lernten die jungen Motorsportler, die von der Jury um Motorsport-Legende Hans-Joachim Stuck, Formel-1-Pilot Timo Glockund Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug ausgewählt wurden, wie man professionell mit der Presse umgeht – von der ersten Kontaktaufnahme über das Schreiben von Pressemitteilungen bis zum Beantworten von Interviewfragen.

Obendrein erfuhren sie eine Menge über die Chancen und Risiken von Social Networks und erhielten wertvolle Tipps von unserem Geschäftsführer Oliver Schielein bezüglich Socializing an der Rennstrecke. Und der weiß, wovon er spricht. Schließlich ist er nicht nur für die komplette Organisation einer DTM-Rahmen-Rennserie verantwortlich, sondern auch selbst ehemaliger Rennfahrer.

 

AMITEC 2011 – eine erste Inspektion

12. April 2011

Bisher hatte der Fachtreff AMITEC mit der Automesse AMI in Leipzig eine durchsetzungsfähige Mutter an seiner Seite. Nun findet die „kleine IAA“ komplementär zu ihrem Frankfurter Mitbewerber nur noch im Zweijahres-Turnus statt. Zum Ausgleich darf die AMITEC dieses Jahr vom 9. bis 13. April auf ihre zwei jüngeren Sparten-Geschwister AMITSTYLE (Tuning) und AMICOM (Car-Entertainment und Navigation) bauen. Doch reicht diese Waffenbruderschaft aus?

Die Erwartungen an das Trio sind hoch: Die Messe Leipzig rechnet damit, rund 70.000 Kombitickets an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Das nur sehr moderate Gedränge am Eröffnungs-Samstag ist jedoch ein Indikator dafür, dass dieses hehre Ziel vielleicht doch zu hoch gegriffen ist – immerhin waren auch nur ganze drei Hallen des weitläufigen Messegeländes belegt. In den letzten Jahren pendelten die Besucherzahlen der AMITEC übrigens zwischen 45.000 und 50.000 Fachbesuchern. Am meisten Rambazamba herrschte im Phon-gefluteten HiFi-Bereich, während es in der Tuningsektion schon ruhiger wurde. Dort waren leider nur recht wenige renommierte Hersteller zu finden, auch wenn die Club-Area durchaus mit einigen interessanten Exponaten aufwarten konnte.

Aber selbst wenn die Besucher-Rechnung aufgeht: AMITEC, AMITSTYLE und AMICOM sind trotz ihres gemeinsamen Vornamens nur Halbgeschwister, die mit ihrem Programm jeweils eine andere Hauptzielgruppe ansprechen. Am ehesten sind publikumsmäßig noch Car-HiFi und Tuning unter einen Hut zu bringen. Ob die auf Fachbesucher-abonnierte Halle 4 jedoch auch für das Gros der privaten Tuningfans eine Visite wert war?

IKmedia-Kunde FÖRCH, der zuverlässige Partner des Kfz-Handwerks, konnte sich zum Glück über ein “Full House” freuen. Das Unternehmen hatte schließlich auch einen der größten und attraktivsten Stände aufgefahren und fleißig die Werbetrommel für sich gerührt. Ansonsten war der Andrang eher moderat. Nun gilt es, die offiziellen Zahlen abzuwarten, denn dies alles sind lediglich Impressionen vom Eröffnungstag. Bleibt abzuwarten, ob die AMITEC in ihrer Entwicklung von der Regionalmesse zum zentralen Branchenevent nicht die Rolle rückwärts macht. Zu hoffen wäre es nicht, denn sowohl die Veranstaltung als auch der Messeplatz Leipzig sind durchaus attraktiv.







Social Media Business Talk – Du bist nicht allein

24. März 2011

Die schöne neue Welt der sozialen Medien stellt derzeit viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Inzwischen ist allen zwar klar, dass sie sich so schnell wie möglich im Social Web engagieren müssen, doch wie und wo am besten starten?

Dass es fast immer um die gleichen Fragen und Problemstellungen geht, hat unser erster “Social Media Business Talk” in dieser Woche deutlich gezeigt. Vertreter fünf großer Unternehmen aus Franken diskutierten angeregt über den richtigen Einstieg ins soziale Netz und tauschten sich über erste Erfahrungen aus.

Schnell wurde klar – niemand steht mit seinen Befürchtungen und organisatorischen Problemen alleine. Obwohl die Firmen zum Teil aus höchst unterschiedlichen Branchen kommen, sehen sie sich mit ganz ähnlichen Fragen konfrontiert:

  • Wo ist meine Nische im schier endlosen Universum der sozialen Netzwerke und Communities?
  • Welche Zielgruppe möchte ich eigentlich ansprechen und wie erreiche ich diese am besten?
  • Mit welchen Argumenten überzeuge ich die Geschäftsleitung davon, den Social-Web-Aktivitäten ein eigenes Budget einzuräumen?
  • Und nicht zuletzt: Wer soll und kann den neuen Kommunikationsbereich betreuen? Brauche ich dabei Hilfe von einer externen Agentur, oder sollte ich besser versuchen, dass Thema Social Media komplett intern zu stemmen?

Ein informativer Impulsvortrag von IKmedia gab erste Antworten auf diese und weitere Fragen und regte zur intensiven Diskussion unter den Teilnehmern an.

Nach gut drei Stunden kehrten alle wieder in ihre Firmen zurück – mit dem Wissen, dass sich ein erfolgreicher Start ins Social Web durchaus meistern lässt.

 

News aus Hannover, Genf und San Francisco

4. März 2011

Wir haben während der vergangenen Woche ein paar interessante Kurzmeldungen gesammelt. Schließlich locken derzeit zwei Messen Fachpublikum und Verbraucher an: die Cebit in Hannover und der Auto-Salon in Genf.

Auf der weltgrößten IT-Messe ruft man gerade mit Vehemenz das Ende von PCs und Macs aus. Es lebe das mobile Endgerät, das unsere Desktop-Rechner und Notebooks im Büro und Zuhause ersetzen soll. Der User möchte, so die einhellige Expertenmeinung, seine Daten immer und überall abrufen können. Dass sie dazu auf einer sogenannten “Daten-Wolke” (Cloud) abgelegt werden, geht für die meisten Menschen in Ordnung. Schließlich soll ja – so Reinhard Mey – über den Wolken die Freiheit grenzenlos sein.

Eigentlich ist Cloud-Computing ein alter Hut: Wer E-Mails via Yahoo, GMX oder Google Mail abruft, lagert seinen Schriftwechsel sowieso auf einer fremden Datenwolke. Richtig neu ist hingegen die SUPA Technologie des Fraunhofer Instituts. Damit sollen in Bälde Bildschirme, Notebooks, Tablet-PCs mit “Strom aus der Tischplatte” gespeist werden. Sogar die Verbindung mit dem Internet wird derart “wie durch Zauberhand” (DER SPIEGEL) hergestellt. Ein einziger Netzstecker für den Tisch genügt. Das Fraunhofer Institut geht von Stromersparnis aus und die “beste Ehefrau von allen” freut sich schon heute, dass der hässliche Kabelsalat bald der Vergangenheit angehört.

Ein eigenes Kabel braucht der Rolls Royce 102 EX schon – er muss schließlich aufgeladen werden. Der Elektro-Luxusliner wird gerade auf dem Auto-Salon vorgestellt. Sicher ist der Rolls nicht die schönste Genfer Neuheit, er wird auch nicht bei der Masse der Autofahrer zum Erfolg werden. Aber für alle, die sich nur mal vom Chauffeur zum Flughafen oder zum Tee bei Lady Winterbottom kutschieren lassen wollen, sind die exklusive Technik für die Modelle Phantom und Ghost und die vom Hersteller angegebene Reichweite von “200 bis 300 Kilometern” ausreichend.

Werbung in sanftem Wandel: Wie jedes Jahr erzählt uns ZenithOptimedia, wie sich der globale Werbemarkt entwickeln wird. Bis ins Jahr 2013 soll er, so die Prognose, weltweit von knapp 423 Millionen US-Dollar auf etwas über 510 Millionen US-Dollar steigen, Leicht sinkend ist dabei der Anteil der Printmedien, während TV-Werbung im Aufwind ist. Besonders stark wächst die Werbung im Internet – und zwar von 62 Millionen US-Dollar (im Jahr 2010) auf rund 92 Millionen US-Dollar. Die Hälfte des jeweiligen Betrages wird dabei für Suchmaschinen-Werbung mit Google ausgegeben.

Fernab von der Cebit, in San Francisco, rief Apple CEO Steve Jobs das Jahr des iPad 2 aus. Das schicke Tablett ist dünn, dünner sogar als ein iPhone 4. Es verfügt über eine Front- und eine Rückseitenkamera, die zumindest gut genug ist, um Videokonferenzen mit anderen Apple Usern durchzuführen. Dank HDMI-Anschluss (1080p, also 1920×1080 Bildpunkte im Zeilensprungverfahren) lässt es sich für Präsentationen an Beamer oder HD-Fernseher anschließen. Für das iPad 2 wurde ein neues, innovatives Zubehör entwickelt: Smart Cover. Per Magnet fixiert sich der Schutz für das iPad auf dem Gerät, richtet sich aus und sorgt per Sensor dafür, dass das Gerät beim Aufklappen angeschaltet wird bzw. beim Zuklappen in den Stromsparmodus wechselt. Erhältlich ist das neue iPad in Deutschland ab dem 25. März, die Preise für die Versionen entsprechen dem des Vorgängermodells bei Markteinführung. Übrigens ist das “Ur-iPad“ seit gestern günstiger zu haben.

Freunde finden für Goodyear Deutschland

22. Februar 2011

IKmedia gewinnt renommierten Reifenhersteller als neuen Social-Media-Kunden

Goodyear Deutschland? „Gefällt mir“! Reifenhersteller Goodyear pflegt ab sofort eine Unternehmensseite im sozialen Netzwerk Facebook. Kunden und Fans der Marke können sich dort mit Gleichgesinnten austauschen, an exklusiven Aktionen und Gewinnspielen teilnehmen und sich mit Neuigkeiten aus der Firmenzentrale in Hanau versorgen lassen.

Für Konzeption, Umsetzung und die unterstützende Betreuung der neuen Social-Web-Community zeichnen wir von IKmedia verantwortlich. Unsere Event-Abteilung arbeitet bereits seit einiger Zeit erfolgreich mit Goodyear Deutschland zusammen. IKmedia-Geschäftsführer Oliver Schielein ist daher besonders glücklich, den renommierten Reifenhersteller nun auch in Sachen Social Media betreuen zu dürfen: „Wir freuen uns, die gute Zusammenarbeit mit Goodyear weiter auszubauen, gerade in einem so relevanten Bereich wie dem Social Web.“

Dass Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. die Kommunikation im Internet revolutionieren werden und weit mehr als ein schnelllebiger Online-Trend sind, hat unser PR-Team schon frühzeitig erkannt. Anfang 2010 hat sich unsere Redaktion bereits durch eine Social-Media-Managerin verstärkt, um Unternehmenskunden umfassend und kompetent beraten zu können.

Neben Goodyear Deutschland haben bereits Firmen wie der Traditionshersteller uvex und der Axel Springer Auto Verlag von unserem Know-how auf diesem Gebiet profitiert. Zusätzlich zu einer umfassenden Gesamtbetreuung und Koordination aller Social-Media-Aktivitäten bietet IKmedia auch Starthilfe in Form von Basis- und Mitarbeiterschulungen an.

Übrigens: Zum Start der neuen Facebook-Seite von Goodyear Deutschland (www.facebook.com/GoodyearDeutschland) werden unter den ersten 2.000 Fans insgesamt 100 Gutscheine für ein ADAC-Fahrsicherheitstraining verlost. Schließlich gilt das Motto des Reifenherstellers „Safety together“ nicht nur auf der Straße, sondern auch online.

Kleine Region, große Aufmerksamkeit

9. Februar 2011

Happy end! Die spektakuläre Radiowette geht zu Gunsten der Bayreuther aus und das Alpbachtal freut sich trotzdem sehr.

Mit einer Aufsehen erregenden Radiowette brachte sich in den letzten Wochen unser Kunde das Alpbachtal Seenland ins Gespräch. Zur Erinnerung – Markus Kofler, Direktor des Alpbachtal Seenland, forderte Mainwelle-Moderator Bernd Rasser Anfang Januar heraus: “Wetten, dass Radio Mainwelle es nicht schafft, im Sommer mit 500 Bayreuthern anzureisen und gemeinsam auf die Bayreuther Hütte zu wandern. Falls doch, lädt die Region alle Teilnehmer ein Wochenende lang ein.”

Vier Wochen hatte Rasser Zeit, seine Hörer für die gemeinschaftliche Wanderung zu mobilisieren. Er bewarb die Wette in seiner Morning-Show und ganz Bayreuth war mit Plakaten zur Aktion gepflastert. Gestern war es dann soweit. Radio Mainwelle schaltete das Bewerbertelefon für die Aktion frei. Schon früh am Tag zeichnete sich ab, dass das Alpbachtal Seenland die Wette haushoch verlieren würde: Von sieben bis neunzehn Uhr probierten fast 19000 Anrufer, sich für die Wette registrieren zu lassen. 3000 von ihnen konnten ihre Daten hinterlassen.

Dass die Wette für eine Menge Trubel sorgen würde, damit haben die Wettpartner Markus Kofler und Bernd Rasser gerechnet. Dass der Andrang hingegen so groß sein würde, sprengte beiderseitige Erwartungen. “Es war totaler Wahnsinn, was hier los war”, schwärmte Markus Kofler nach fünf Stunden Telefondienst, “und unheimlich schön zu hören, wie sehr sich die Anrufer über einen Trip in unser Alpbachtal freuen würden. So verliert man eine Wette gerne.”

Gestern Nacht wurden die 500 glücklichen Gewinner der Reise per Zufallsgenerator im Beisein eines Juristen ausgelost. Alle anderen bekommen zum Trost die Möglichkeit, die Reise zu einem Sonderpreis über den beteiligten Veranstalter Schmetterling Reisen zu buchen. Die Reise findet am ersten Juli-Wochenende statt. Was dann im sonst eher beschaulichen Alpbachtal los sein wird, berichten wir natürlich im IKmedia-Blog.

Toy, toy, toy! IKmedia auf der Spielwarenmesse

4. Februar 2011

Sie heißt International Toy Fair, wird aber von Kindern als höchst „unfair” empfunden: Schließlich ist der Eintritt bei der noch bis zum 8. Februar geöffneten Spielwarenmesse Nürnberg für den Nachwuchs verboten. Die Mehrheit der Erwachsenen ist nicht besser dran, denn zugelassen sind nur Fachbesucher und die Presse. Glück für die IKmedia-Redaktion, die sich ganz offiziell in das bunte Treiben stürzen durfte. Wir berichten von den Ständen unserer Kunden TAMIYA, CARSON-MODEL SPORT und SCALEXTRIC.

Nein, wir befinden uns nicht auf der IAA Nutzfahrzeuge. Wenn man dem fast vier Meter hohen MAN TGX gegenübersteht, mag man kaum glauben, dass man vor der Messepräsenz einer Modellbau-Firma steht. TAMIYA ist nicht nur wegen seiner rasanten Rennmodelle und Buggys berühmt, sondern verfügt auch über eine umfangreiche Kollektion an detailgetreuen LKW. Wer den TGX in 1:14,5 mit seinem lebensgroßen Bruder vergleicht, wird, abgesehen vom Maßstab, kaum Unterschiede finden. Eine optimale Ergänzung ist der Container-Anhänger im Design “MAERSK”.  Passende Trailer führen TAMIYA sowie CARSON-MODEL SPORT. Im Programm ist jedoch nicht nur Zubehör, sondern auch eigenes RC-Großgerät wie der Unimog, von dessen Geländegängigkeit sich die Besucher auf einer echten Sandfläche überzeugen konnten.

Auch dem TAMIYA Avante ist kein Terrain zu schwierig. Ältere Semester werden den Buggy noch von 1988 kennen, ein Jahr übrigens nachdem die Simpsons das Licht der Welt erblickten. Die Zeichentrickhelden gibt es noch immer und das Tamiya-Modell endlich wieder. Mit Original-Optik, aber modernster Technik, hält die Fans des Offroad-Boliden so schnell nichts auf – außer vielleicht der Ausverkauf, denn die Stückzahl ist auf 333 limitiert.

Zu schmutzig, zu bodenständig? Wer zu Hause eine kritische Ehefrau überzeugen muss, sollte Filigraneres auffahren, am besten etwas mit Edelmetall. Gegen das Komplettset Digital Platinum von SCALEXTRIC kann die werte Gattin nun wirklich nichts einwenden: Enthalten sind sechs rassige Slotcars und mehr als 8,5 Meter Schienen. Frei nach dem Motto: „Schatz, ich muss mal durchs Wohnzimmer fegen.”

Doch am Ende ist es immer noch besser, in die Luft zu gehen als an die Decke. Denn CARSON-MODEL SPORT verstärkt zur Spielwarenmesse traditionsgemäß seine Flotte an funkferngesteuertem Fluggerät. Zu den Novitäten zählen der markante Segelflieger Gö3 Minimoa, die Cessna 182 und der Rettungsheli Air Zermatt SA 315 B Lama. Schade, dass Normalgewachsene dort nicht gleich einsteigen können, denn von oben hätte man wohl den besten Überblick über die insgesamt rund eine Million Exponate der Spielwarenmesse Nürnberg.

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Apps – ein Muss für Unternehmen?!

28. Januar 2011

App oder nicht App, das ist hier die Frage. Lohnt es sich, in die Programmierung einer App für iPhone/iPod und/oder iPad zu investieren? Diese Frage kann man nicht einfach mit “ja” oder “nein” beantworten.

Wer sich für sein Unternehmen mit dem Gedanken trägt, sollte bedenken, dass die Zahl der Apps, die über den iTunes-Store von Apple erhältlich ist, gigantisch ist. Zur Zeit sind (lt. Appshopper und lt. 148Apps.biz) rund 160.000 Apps dort verfügbar. Nachdem die Zahl Mitte letzen Jahres ihren Höhepunkt (180.000 Apps) erreichte, sank sie kurzfristig. Zur Zeit kommen pro Monat wieder rund 10.000 neue Apps hinzu.

Der Vorteil am iTunes Store ist auch seine Crux: Da die Apps dort exklusiv vertrieben werden, ist kein anderer Weg zum Kunden möglich. Außerdem konkurrieren sowohl bei den Smartphones, wo Apple in Deutschland derzeit hinter Nokia und Google (Android Betriebssystem) die Nr. 3 ist, als auch bei den Tablet-Rechnern (wie dem iPad) unterschiedliche Systeme um die Gunst des Käufers. Klar ist aber auch, dass sich diese Gerätegattungen – und damit auch das mobile Internet – immer stärker durchsetzen.

Im Moment werden Standards entwickelt, die es ermöglichen sollen, Apps Plattform-übergreifend zu produzieren und auch zu verteilen. Auch Apple öffnet seine Strukturen künftig ein Stück weit, unter anderem für Werbung rund um die Apps. Was Apple wirklich erlauben wird, werden wir spätestens mit den Markteinführungen von iPad 2 und iPhone 5 sehen.

Es wird auf jeden Fall zu einer Standardisierung der Apps kommen – das zeigt die wachsende Zahl sogenannter Web Apps, die tatsächlich auf nahezu allen mobilen Endgeräten laufen. Aber auch mit diesem kostentechnischen Fortschritt ist eine App für sich erstmal eine heike Sache. Denn was nützt es, wenn die schöne App im Apple Store oder auch im Internet zwischen all den anderen “versauert”? Damit das nicht passiert, muss sie längerfristig in die Marketing- und PR-Strategien, auch in die Mediaplanung eingebunden werden.

Die Unternehmenskommunikation zu vernetzen, also “klassische” Pressetexte, Endkunden-Mailings, Social Media Kanäle, Anzeigenschaltung und auch Apps wird immer wichtiger. Damit die Kunden die App im Fokus haben und man öfter “drüber reden” kann, muss es mehr als einen Nutzwert geben. Eine App, die nur dazu dient, dem Kunden einmal ein Produkt zu verkaufen, ist danach mausetot. Die Botschaft kann also nur heißen “Baue Apps, die der Kunde haben will und sprich darüber”. Denn dann kann die Investition in ein solches Programm die Marke tatsächlich stärken und helfen, die Markenwerte beim Kunden noch besser zu verankern.